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Rosen pflegen im Winter (Überwintern)
Spätestens Anfang Dezember müssen alle Rosen angehäufelt werden. Dazu eignet
sich Gartenerde, Kompost und Tannenreisig. Die Basis sollte dabei gut
15-20 cm hoch abgedeckt werden. So kommen die meisten Rosen gut durch den Winter.
Etwas anderes geht man bei Hochstamm- und Ramblerrosen vor.
Bei Hochstammrosen
wird die Krone in Leinensäcke (eventuell mit Tannenreisig oder trockenem
Laub füllen) gepackt und am Stamm zusammengebunden. In Gegenden, wo die
Winter besonders kalt sind, legt man Hochstammrosen um, um diese über den Winter
zu bringen.
Ramblerrosen
haben biegsame Triebe, diese werden vom Rosenbogen
oder Spalier genommen, und auf dem Boden ausgebreitet.
Kletterrosen dagegen
brauchen so gut wie keinen Schutz. Hier reicht, wenn man sie
(wie Beet- und Edelrosen) anhäufelt und die Basis mit etwas Tannenreisig
bedeckt.

Viele Rosensorten sind winterhart, jedoch bei weitem nicht alle Sorten.
Teerosen und ältere englische Rosen sind in unseren Regionen leider sehr
empfindlich. (Mit älteren englischen Rosen sind nicht Züchtungen von David
Austin gemeint!) Auch einige Edelrosen sind sehr frostempfindlich. Wer solche
Rosensorten in seinem Garten hat, muss leider trotz dickem Winterschutz mit
Ausfällen rechnen. Bei der Pflanzung muss allgemein bei veredelten Rosen
darauf geachtet werden, dass die Veredelungsstelle mindestens 5-10 cm unter
die Erde kommt. So kann die Rose, falls sie mal bis zum Boden zurück
friert, aus der Veredelung im Frühjahr neu austreiben.
Frostschutz für Rosen:

Stammrose
Strauchrose
Kletterrosen
Anhäufeln
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