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Saisonstart in den Sommerbeeten
Der Frühsommer gehört zur schönsten, aber auch arbeitsreichsten Jahreszeit.
Weil sich der Frühling in diesem Jahr zögerlich zeigte, sind Erbsen und Möhren noch
im Rückstand. Spinat und Kopfsalat haben kräftig aufgeholt und die frühen Sätze sind
längst erntereif. Bereiten Sie die Beete rechtzeitig für die Folgekulturen vor, damit der
Nachschub gesichert ist.
Auf humusreichen Böden hält sich der Aufwand dafür in Grenzen. Es genügt, wenn Sie den Boden
mit dem dreizinkigen Kultivator gründlich lockern und mit der Harke einebnen. Vorgezogene
Setzlinge schossfester Sommersalate wie Eissalat, Romana und Radicchio gibt es beim Gärtner
oder auf dem Wochenmarkt. Wer genügend Platz für ein Anzuchtbeet hat, sät auch Mangold und
Kohlrabi selbst aus und setzt diese in ein paar Wochen überall dorthin, wo Erntelücken
entstehen. Eine bodendeckende Gründüngung unterdrückt in den Beeten unerwünschten Wildwuchs.
Eine gezielte Bodenpflege ist auch in Staudenbeeten nötig. Dort ist die Gefahr groß, dass
sich lästige Wurzelunkräuter breit machen. Haben Kriechender Hahnenfuß oder Winde Wurzeln
gebildet, lassen sie sich nur schwer ausrotten. Ohne Mulchschicht ist zwischen Rittersporn
und Rosen penible Handarbeit nötig. Aus jedem übersehenen Wurzelstück können neue Pflanzen
entstehen – diese sorgen dafür, dass man bald wieder von vorne anfangen muss. Daneben
gibt es ein paar Wildkräuter, die in vielen Gärten willkommen sind: Kornrade, Klatschmohn
und Kornblume verbreiten Sommerlaune und locken Nützlinge an. Und wer bringt es fertig,
liebenswürdigen Vagabunden wie den Ringelblumen „Hausverbot” zu erteilen, nur weil sie die
TIPP
Keine Chance für Läuse: Locken Sie Marienkäfer, Goldauge und Schwebfliegen in den
Garten. Ihr Nachwuchs vertilgt Unmengen an Blattläusen. Beliebtes Nützlingsdomizil: ein
Holunderbusch oder ein Brennnesselhorst in einer wenig genutzten Gartenecke.
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