Rosen pflegen im Frühjahr / Frühling

Düngen ist bei Rosen genau so wichtig, wie das Schneiden. Als Orientierung hierzu nehmen viele Rosenliebhaber die Blüte der Haselnuss-Sträucher. Wenn der Haselnuss blüht, bekommen die Rosen eine Düngergabe. Dazu entweder organischen, oder mineralischen Dünger ausbringen (je nach Nährstoffgehalt 100-150 gr/mg) und leicht in den Boden einarbeiten. Gegen Ende Mai sollte man den Rosen noch eine Düngergabe diesmal mit einem Rosen Spezialdünger. Auch diesen leicht in den Boden einarbeiten, und den Boden einmal kräftig wässern. Wer sich keinen Rosendünger kaufen möchte, aber trotzdem auf eine tolle Blüte nicht verzichten will, kann klein geschnittene Bananenschalen in den Boden einarbeiten. Pro Rosenstock die Schale einer großen Banane.

Beim Schnitt werden alle überflüssigen und toten Triebe abgeschnitten, Wildtriebe, die direkt aus dem Boden schießen, an der Basis abreißen. Schnittgut immer gründlich von den Beeten entfernen, das beugt Schädlingsbefall und Krankheiten vor. Liegen gelassenes Schnittgut ist der ideale Brutstätte für Krankheiten, wie Echter Mehltau, und Rosenrost. Das Schnittgut von Rosen besser in den Müll werfen, anstatt auf den Komposthaufen. Sporen vom Sternrußtau sind hartnäckiger als man denkt. Wird im Kompost nicht heiß genug, überleben diese Sporen lange und beim Ausbringen vom frischen Kompost könnte man sie wieder an die Rosen tragen. Rosen werden am besten zur Forsythienblüte geschnitten.


Das Entfernen vom Winterschutz an Rosen, sollte an einem trüben, wolkigen Tag von statten gehen. Man muss bedenken, die Rosenstöcke waren Monate lang unter einer schützende Decke aus Erde (Kompost), Laub, Rindenmulch oder Tannenzweigen. Entfernt man an einem warmen, sonnigen Tag diese Decke, reagieren die Rosen sehr empfindlich auf die plötzlich entstandene Wärme. Beim Abhäufeln sollte man unbedingt mit einer Gartenkralle, oder ähnliches den Boden gleichzeitig etwas auflockern. .