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N u t z g a r t e n
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Gemüse
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Bei Tomaten jetzt den Haupttrieb kappen. Bei schlechtem Wetter grüne
Tomaten im Haus nachreifen lassen. Anfang September können Sie noch
Schnittsalt, Spinat und Radieschen säen. Feldsalat bis spätestens
20. September säen.
Werden frühe Nachtfröste angekündigt,
empfindliche Exoten über Nacht mit Noppenfolie schützen. Bei Fenchel
und Porree immer wieder Erde anhäufeln. Hüllblätter der
Endivien zusammenbinden, Bleichsellerie mit
einer Hülle aus Pappe oder festem Papier vor Licht schützen.
Erntezeit! Zwiebeln nur bei trockenem Wetter
ernten.
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Obst
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Jetzt ist Hauptzeit für Kernobst. Geerntet wird bei trockenem Wetter.
Ausgereiftes, aber nicht überreiftes Obst ist besser lagerfähig.
Späte Zwetschgensorten bis zum Monatsende
ausreifen lassen. Damit sich Krankheiten nicht ausbreiten, Fallobst
regelmäßig aufsammeln. Johannisbeeren
können im September aus diesjährigen, kräftigen Langtrieben
vermehrt werden.
Erdbeeren düngen und reichlich gießen, damit
sie viele Blütenknospenansätze fürs nächste Jahr bilden. An Obstbäumen
Leimringe anbringen.
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Kräuter
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Auf dem Kräuterbeet wird jetzt Reste geerntet. Vor allem Zitronenmelisse,
Basilikum und Pfefferminze haben noch viele frische
Triebe . Mehrjährige Kräuter können zum Monatsende aus der Erde
genommen und geteilt, neue wie Stauden gepflanzt werden.
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Z i e r g a r t e n
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Gehölze
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Bis Mitte September können Sie noch Immergrüne wie Buchsbaum, Ilex,
Koniferen und andere pflanzen. Mit laubabwerfenden Gehölzen noch warten!
Für Rhododendron den Pflanzbereich mit Rindenhumus
oder Torf ansäuern. Damit ältere Immergrüne gut durch den Winter
kommen, im September ohne Rücksicht aufs Wetter gründlich wässern. Der
September ist eine gute Pflanzezeit für
Clematis. Lassen Sie Hagebutten, kleine Zieräpfel und andere
Früchte von Gehölzen ruhig an den Pflanzen hängen: Sie sind die beste
Vogelnahrung im Winter.
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Stauden
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Die erste September Wochen sind für die meisten Staude die beste
Pflanzezeit. Dann können sie gut einwurzeln, bevor der Winter beginnt.
Stauden, die zum Wuchern neigen wie Lampionblumen und Federmohn,
mit Korsett pflanzen ; in einen großen
Eimer oder Mörtelkübel ohne Boden. Lücken im Beet lassen sich jetzt mit
Herbstauden wie Prachtsedum (Sedum spectabile) füllen. Beetstauden
bekommen im September ihre zweite Portion
Dünger, etwa 50 g Volldünger pro qm. Auch im Herbst müssen noch
Wildkräuter bekämpft werden. Fruchtstände von Hopfen, Lampionblumen und
Pampasgras zum Trocknen schneiden.
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Sommerblüher
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Zweijahresblumen jetzt vom Saatbeet an die vorgesehenen Plätze umsetzen.
Blockieren noch andere Pflanzen den Platz, können Sie noch bis
Anfang Oktober damit warten. Lassen die
ersten Blumen mit der Blüte nach, können Sie
Herbstblüher wie zum Beispiel den knallbunten Zierkohl im Topf
kaufen und an deren Seite setzen.
Von vielen Sommerblumen können Sie jetzt Samen
fürs nächste Blumenjahr ernten. Kühl und trocken aufbewahren,
Beschriften der Tüte nicht vergessen.
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Zwiebel und Knollenblumen
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Sorgen Sie für die nächste Frühlingsblüte: Zwiebelblüher wie
Schneeglöckchen, Tulpen, Hyazinthen, Narzissen
können ab September in die Erde gesteckt werden.
Beim stecken der Zwiebel die richtige Pflanztiefe beachten.
Drinnen bereiten Sie schon das Lagerquartier für
frostempfindliche Zwiebeln und Knollen vor. Frühblühende Gladiolen
schon ende September aus den Boden nehmen. Wer zu Weihnachten Frühlingsblüten
in der Wohnung haben will, muss die Zwiebeln Mitte
September antreiben, d.h. sie müssen bis Mitte November kühl stehen.
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W a s s e r g a r t e n
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Teich und Bach
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Exotische Pflanzen wie Lotos und Wasserhyazinthen
gegen Monatsende zum Überwintern ins Haus holen. Setzen Sie sie in
wassergefüllte Gefäße in einen frostfreien, hellen Raum.
Im Teich den großen Teil der Wasserlinsen abfischen
und noch einmal so viele Algengeflechte wie möglich aus dem Wasser ziehen.
Am Ufer mit Ästen, Steinen und eventuell Tonröhren
Winterquartiere für Kröten und Molche schaffen.
Sinkt die Wassertemperatur im Teich unter 10 Grad C , die Fütterung der
Fische einstellen.
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R a s e n
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Rasen
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Bis Mitte des Monats können Sie Rasen noch sehr gut aussähen. Von der zweiten
Septemberhälfte an läst das Rasenwachstum nach: Sie können die
Mähabstände etwas weiter auseinander ziehen.
Wenn Sie Ende September/Anfang Oktober die dritte Portion Dünger ausstreuen,
darf es etwas weniger als im Frühjahr und Sommer sein.
Kahle Rasenstellen können Sie im September flicken.
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T e r r a s s e
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Terrasse
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In der zweiten Monatshälfte, vor dem ersten Frost, müssen empfindlich
Pflanzen wieder ins Haus oder in den Wintergarten eingeräumt werden. Bei
Formschnittgehölzen im Kübel kann man jetzt noch einmal störende Triebe
abschneiden. So verjüngt sich die Pflanze und blüht im nächsten.
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B a l k o n
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Balkon
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Nun können Sie aufhören, die Balkonblumen zu dünnen, brauchen auch
nicht mehr so häufig gießen. Wer will, kann jetzt
Herbstblumen pflanzen, entweder in die Kästen abgeblühter Sommerblumen
oder in zusätzliche Gefäße.
In der zweiten Monatshälfte kommen Zimmerpflanzen vom Balkon ins Haus. Jetzt
können Sie Blumenzwiebeln fürs nächste Frühjahr in
Kästen und Kübel legen.
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