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N u t z g a r t e n
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Gemüse
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Für die Ernte im Oktober Endivien in den zweiten Monatshälfte ins Freiland
zu pflanzen. Wer sät, muss einen Monat früher beginnen. Grünkohl, Spätkohlrabi,
Winterzwiebeln und Winterporree pflanzen.
Tomaten, Gurken, Paprika häufig gießen, am besten mit abgestandenem
Wasser. Auch anderes Gemüse in Trockenzeiten regelmäßig gießen. Auf
abgeernteten Gemüsebeeten Folgesaaten oder
Gründünger aussäen. Ab Monatsende lohnt sich die Aussaat von
Feldsalat. Regelmäßig Blattläuse und Schnecken bekämpfen!
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Obst
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Kirchen und Beerenobst mit Netzen vor Vogelfraß schützen.
Beerensträucher nach Ernte schneiden. Den
Boden lockern und mit Kompost verbessern. Sauerkirschen nach der Ernte
auslichten und das abgetragene Fruchtholz auf Nebenäste zurücksetzen.
Abgeerntete Himbeerruten über dem Boden
abschneiden. Ältere Bäume und Beerensträucher nur bei extremer
Trockenheit, im Frühjahr gepflanzte öfter gießen
. Ab Monatsende werden Frühäpfel pflückreif. Dann
können Sie auch mit dem Sommerschnitt von Obstbäumen und Spalierobst beginnen.
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Kräuter
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Jetzt ist die Haupterntezeit im Kräutergarten. Schneiden Sie ruhig große
Mengen, um die Blüte der Kräuter zuvorkommen.
Was Sie nicht sofort in der Küche verwenden können, lässt sich
konservieren:Trocknen oder einfrieren.
Schneiden Sie Kräuter immer an einem trockenen Tag, am besten vormittags.
Die Kräuterbeete lockeren, jäten oder mit Mulch bedecken.
Zwischen Juli und September können Sie mehrjährige
Kräuter durch Stecklinge vermehren. Nehmen Sie dazu Triebe, die
schon ein bisschen fest, aber trotzdem noch elastisch sind.
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Z i e r g a r t e n
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Gehölze
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Im Frühjahr gepflanzte Junggehölze , aber auch Kletterpflanzen an
Wandspalieren den ganzen Sommer über bei Trockenheit
häufig gießen. Ältere,gut bewurzelte Sträucher, Bäume und
Heckenpflanzen nur bei extremer Trockenheit wässern. Ab Monatsende
sollten Sie Gehölze nicht mehr düngen, damit
das Holz bis zum Winter gut ausreift.
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Stauden
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Arbeiten wie im Juni. Den ganzen Sommer über
welke Blüten abknipsen, damit sich neue Knospen bilden. Ist der
Sommer trocken, die Blumenbeete wässern. Am
besten morgens, damit Wasser auf den Blättern am Tag abtrocknet.
Das verhindert Pilzkrankheiten. Ab Juli können Sie
ersten Trockenblumen schneiden. Den Rittersporn nach der Hauptblüte
kräftig zurückschneiden. Er blüht dann im frühen Herbst ein zweites Mal.
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Sommerblüher
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Arbeiten wie im Juni. Das Saatbeet mit den
zweijährigen Sommerblumen gut feucht halten. Die jungen Pflanzen
pikieren oder die schwächsten auszupfen. Bei Trockenheit auch alle
Blumenbeete wässern - am besten morgens, nie
in der Mittagshitze. Neutriebe von Kletterpflanzen stets anbinden, wenn sie
von selbst keinen halt finden.
Achten Sie auf Schädlinge. Sind einzelne
Sommerblumen sehr befallen, reißt man sie am besten aus und wirft sie
weg. Blumen wie Lupinen nach der ersten Blüte kappen, dann blühen sie
ein zweites Mal.
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Zwiebel und Knollenblumen
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Pflege der Sommerblüher wie im Juni. Herbstkrokusse
und Herbstzeitlose bekommen noch in diesem Jahr Blüten, wenn die
Zwiebeln bis Anfang Juli in der Erde sind. Außerdem ist
Pflanzzeit für Frühblühende Alpenveilchen.
Planen Sie schon Ihre Zwiebelblumen - Pflanzungen fürs nächste Frühjahr!
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W a s s e r g a r t e n
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Teich und Bach
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Arbeiten wie im Juni. Stark wuchernde Schwimmblatt- und
Unterwasserpflanzen können Sie etwas auslichten.
Fadenalgen regelmäßig aus den Wasser fischen. Vor allem Seerosen auf
Schädlinge hin kontrollieren.
Falls notwendig, verdunstetes Wasser nachfüllen
. Es ist normal, wenn die Höhe um ca. 10 cm schwankt. Während sehr
langer Trockenperioden muss ein Sumpfbeet eventuell gewässert werden.
Wachsen ältere Pflanzen nicht richtig und bleiben neue Blätter klein,
speziellen Wasserpflanzendünger geben.
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R a s e n
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Rasen
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Die häufigste Sommerarbeit: das Mähen! Aber auch das Beregnen ist
notwendig, wenn der Sommer trocken ist. Grundregel:
lieber einmal reichlich als oft ein bisschen. Ist ein Rasen nach dem
Urlaub völlig ausgetrocknet, müssen Sie ihn allerdings
phasenweise wässern. Allzu viel Wasser auf einmal kann dann gar nicht
mehr aufnehmen.
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T e r r a s s e
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Terrasse
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Blühende Pflanzen laufend ausputzen, das heißt: die welken Blüten abknipsen.
Regelmäßig gießen, an heißen Tagen vielleicht
sogar zweimal, aber nie in der Mittagshitze. Besprühen Sie dann auch die
Blätter mit Wasser. Das Düngen nicht vergessen
. Jetzt haben auch die Schädlinge Hochsaison. Inspizieren Sie die
Pflanzen häufig, solche in Kübeln, aber auch in den Randbeeten. Im
Anfangsstadium lassen sich die Tiere noch leicht bekämpfen.
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B a l k o n
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Balkon
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Arbeiten wie im Juni. An Heißen Tagen sollten Sie aber nicht nur gießen, sondern
auch öfter die Blätter besprühen - aber nie in
der Mittagshitze. Entfernen Sie regelmäßig welke Blüten, dann bilden sich
neue knospen. Im Hochsommer ist vor allem die Bekämpfung
von Schädlingen wichtig. Je eher sie entdeckt werden, um so besser
wird man mit ihnen fertig. In der Kräuter und Gemüseecke ist Erntezeit.
Manche Balkonblumen, etwa Lobelien, im Hochsommer
nach der ersten Blüte beschneiden, damit sie ein zweites Mal blühen.
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