Arbeitskalender Februar



 

N u t z g a r t e n


    Gemüse

Arbeiten wie im Januar. Auf der Fensterbank können Sie Keimsprossen aussäen. Wer kein Gewächshaus hat, um junge Gemüsepflanzen anzuziehen, kann das im beheizten Frühbeet tun oder sich ein Mistbeet anlegen. In der zweiten Monatshälfte bei sonnigem Wetter den reifen Kompost sieben. In einem milden Winter können Sie Ende Februar / Anfang März schon frühe Möhren, Radies und Rettich draußen aussäen. Frostschutzabdeckung nicht vergessen!


  Obst

Ganz wichtig: der Schutz vor und die Versorgung von Frostrissen. Der Winterschnitt ist im Februar möglich, wenn es frostfrei ist. Auch alle kranken und abgestorbenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Vom Kernobst können Reiser für die Veredelung oder Schnitthölzer für die Schnitthölzer für die Stecklingsvermehrung genommen werden.
Fruchtmumien an den Bäumen und Fallobst, das noch herumliegt, unbedingt entfernen. Sonst können neue Pilzinfektionen auftreten. Überalterte oder sehr kranke Bäume kann man bei offenem Boden roden.


  Kräuter

Wollen Sie ein ganzes Kräuterbeet anlegen, können Sie zum Monatsende mit den Bodenvorbereitungen beginnen - natürlich nur, wenn es frostfrei ist. Wer Kräuter selbst ziehen will, kann Ende Februar in der Wohnung mit der Aussaat beginnen.

 

Z i e r g a r t e n


  Gehölze

Blütensträucher zwecks besserer Blüte alle drei bis vier Jahre im Winter auslichten - aber nur solche, die im Sommer und Herbst blühen, keine Frühjahrsblüher. Sind Hecken bei einem Wintersturm auseinander gebrochen oder im Laufe der Jahre unten ziemlich kahl geworden, kräftig zurückschneiden. Der Februar ist ideal, um alte Baumwunden zu verarzten: Bruchstellen und schlecht verheilte Aststummel dicht am Stamm nachschneiden und mit Baumwachs verschmieren.


   Stauden

Arbeiten wie im Januar. Nutzen Sie die Wochen, in denen wenig Gartenarbeit anfällt, zur Planung. Überlegen Sie, wo Sie neue Staudenbeete anlegen können und wie Sie diese gestalten. Kombinieren Sie Blütenstauden dabei so, dass vom Frühling bis zum Herbst immer etwas blüht.
Am Zimmerfenster könne Sie mit der Aussaat von Stauden beginnen. Das empfiehlt sich vor allem für solche, die als Pflanzen nur schwer im Handel zu bekommen sind.


   Sommerblüher

Arbeiten wie im Januar. Mit der Vorkultur der Einjährigen wie Löwenmäulchen, Sommerastern, Studentenblumen und anderen geht es im Zimmer oder im geheizten Gewächshaus weiter. Haben Sie noch reichlich älteres Saatgut zu Hause, von dem Sie nicht wissen, ob es noch frisch ist, vorm Aussäen eine Keimprobe machen. Überlegen Sie, wo die Sommerblumen wachen sollen. Für ein ganzes Beet am besten einen Plan machen.


  Zwiebel und
Knollenblumen


Arbeiten wie im Januar. Die überwinterten Begonienknollen könne jetzt geteilt und neu angetrieben werden, ebenso die der Canna. Blühende Zwiebelblumen in der Wohnung regelmäßig gießen. Nach dem Welken der Blüten weiterpflegen, bis auch die Blätter welk sind. Blühen draußen schon die ersten Frühlingsblüher im dicksten Schnee, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn der Schnee schadet nicht.
 

W a s s e r g a r t e n


   Teich und Bach

Arbeiten wie im Januar. Oft wird es Ende des Monats schon wieder etwas wärmer, und ein komplettes Zufrieren es Teiches ist unwahrscheinlich. Dann können Sie den Eisfreihalter schon wieder aus dem Wasser herausnehmen.
Neupflanzungen in diesem Monat schon planen und besondere Pflanzen in der Wassergärtnerei bestellen. Sie werden dann zur richtigen Pflanzezeit im Mai ausgeliefert.

 

R a s e n

   Rasen

Bis zum Monatsende gilt weiterhin: den Rasen möglichst nicht betreten. Ist es Ende Februar schon milder, könne Sie mit dem Frühjahrsputz starten: die letzten welken Blätter und alle Zweige abharken, die Winterstürme von den Bäumen gerissen haben. Entdecken Sie dabei hochgefrorenen Stelle im Rasen, vorsichtig mit Brettern wieder festtreten oder festwalzen.

 

T e r r a s s e

   Terrasse

Arbeiten wie im Januar. Ende des Monats sollten Sie alle Kübelpflanzen, die dunkel überwintert haben, wieder heller und auch etwas wärmer stellen. Sie können auch schon mit dem Rückschnitt beginnen. Alte Kübel, die neu bepflanzt werden sollen, mit einer Wurzelbürste gründlich säubern.

 

B a l k o n

   Balkon

"Kellerkinder" ab Mitte des Monats heller und wärmer stellen, bei 12 bis 15 Grad C. Die meisten werden kräftig zurückgeschnitten, damit sie viele neuen Trieb bilden. Von nun an wird wieder regelmäßig gegossen, aber noch nicht gedüngt. Wenn Sie im Herbst Blumenzwiebeln in Kästen gelegt haben und sich erste vorwitzige Spitzen zeigen, bei Frost vorsichtshalber mit Zweigen abdecken. Immergrüne auf dem Balkon gießen!